Deutsche Fernsehgeschichte

12. Januar 2008 – 10:45

fernseher In den Anfängen ist der Fernseher nicht der breiten Masse zugängig. Die deutsche Reichspost richtet Fernsehstuben ein. Es handelt sich um noch technisch unausgereifte Geräte. Die Forschungsanstalt der deutschen Reichspost beginnt Mitte der 30er-Jahre mit der Entwicklung eines Farbfernsehverfahrens. Nach Ausbruch des zweiten Weltkieges müssen die Forschungen jedoch eingestellt werden.

Die erste fahrbare Kamera wird für die olympischen Spiele 1936 in Berlin entwickelt.
1939 zur 16. Deutschen Fernseh Ausstellung in Berlin wird der Deutsche-Einheits-Fernseh-Empfänger vorgestellt. Nahezu ausschließlich für militärische Zwecke, wird die Fernsehentwicklung nach Kriegsbeginn fortgesetzt.1944 wird das Fernsehprogramm eingestellt.

1952 gibt es 300 Teilnehmer, für diese eröffnet das Deutsche Fernsehen das Programm. Menschentrauben drängen vor den Schaufenstern der Elektroläden um Fernsehen zu verfolgen. 1955 gibt es 100.000 Teilnehmer, 1957 bereits eine Million. Schicke Holzfernsehschränke halten Einzug in deutsche Wohnzimmer und Peter Frankenfeld avanciert durch seine beliebten Fernseh-Shows zu einem der beliebtesten Vertreter der deutschen Unterhaltungskultur.
Das ZDF aus Mainz nimmt seinen Sendebetrieb 1963 auf. ARD führt zwischen 1964-69 fünf regionale Programme ein.

Der deutsche Ingenieur Walter Bruch entwirft das Farbfernsehsystem PAL. Den ersten Farbfernsehübertragungswagen erhält der WDR 1967. 1970 wird das Fernsehen auf Farbe umgestellt.

1971 wird bei der Funkausstellung der erste Videorecorder vorgestellt.
1972 werden über Satelitt, erstmals die Olympischen Spiele in München weltweit, in Farbe übertragen.

Ab 1980 gibt es private Sender. 1983 verlegt die deutsche Bundespost das Kabelnetz. 1991 geht der erste deutsche Bezahlfernsehsender Premiere auf Sendung. Die ersten DVD Player kommen 1997 auf den Markt. Die Geschichte des Fernsehens ist eine technische, politische und soziale.

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