Rundfunk
13. Januar 2008 – 15:44
Bezeichnung der Gesamtheit aller Techniken zur Drahtlosen Übermittlung von Informationen jeglicher Art in Ton , Wort und Bild. Drahtlos bedeutet, leitungslose Telekommunikation.Für die Öffentlichkeit bestimmten Informationen werden über elektromagnetische Wellen von verschiedenen Sendern in verschieden hohen Frequenzbereichen gesendet. Hierbei wird unterschieden zwischen analogem und digitalem Empfang.Analog bezeichnet ein Signal, das nicht zeitdiskret und wertdiskret ist. Somit nicht in Echtzeit sendet. Digital bezeichnet ein Signal, das zeitdiskret oder wertdiskret ist. Somit in Echtzeit sendet.
Den Grundbaustein des Rundfunks prägte 1919 Hans Bredow als er die drahtlose Telegrafie entdeckte! Zur drahtlosen Telegrafie wurden zu Anfang Löschfunkensender verwendet. Ein Löschfunksender bestand aus einem wagnerschem Hammer ( dies ist ein elektromagnetischer Unterbrecher) und einem Kondensator ( dieser speichert elektrische Energie und Ladung), die Serien von Funken und somit starke Hochspannungsimpulse erzeugten. Mit Hilfe einer Morsetaste wurden Informationen nach dem Morsecode getaktet, eingespeist in eine Antenne und durch elektromagnetische Wellen abgestrahlt, gelangten sie in die Atmosphäre. Diese Impulse konnten durch einen einfachen Empfänger, auch Fritter genannt, als hörbares Rauschen wiedergegeben werden.
Diese Erfindung gelang schnell zu Ruhm, da die Marine die Wichtigkeit dahinter entdeckte und wurde somit nach kurzer Zeit eingeführt. Diesen Verfahren ist der deutsche Begriff Rundfunk geebnet.
Zum Rundfunk zählt jedoch nicht nur der Hörfunk, auch wenn es Umgangssprachlich meist so ausgelegt wird. Im Gegenteil, es handelt sich um alle Übertragungstechniken, ob analog oder
digital und die Übertragungsmedien Satellit und Terrestrik. Eine Sonderform des Rundfunks ist das Internet Radio und das Internet Fernsehen, diese Vermitteln Ihre Inhalte nicht über elektromagnetische Wellen.